Lehrwerkbasierter lexikalischer Transfer im Spanischunterricht. Kompetenzförderung durch Rückgriff auf vorgelerntes Englisch und Französisch (Promotionsprojekt)
Allgemeine Angaben
- Projektbeginn
- Dienstag, 01. September 2009
- Status
- laufend
- Hochschule
- Martin-Luther-Universität
- Ort der Hochschule
- Halle-Wittenberg
- Thematik nach Sprachen
- Spanisch Englisch Französisch Sprachübergreifend
- Disziplin(en)
- Fachdidaktik
- Schlagwörter
- Spanischkompetenz Vernetztes Lernen Mehrsprachigkeitsdidaktik Lehrwerkanalyse Aufgabenorientierung
Aktiv beteiligte Person(en)
(z.B. Kooperation, Mitarbeiter, Fellows)
Anja LehmannPassiv beteiligte Person(en)
(z.B. Betreuer, Berater)
Eva Leitzke-UngererAnmerkungen
keine
Exposé
Der Rückgriff auf die in vorgelernten Sprachen erworbenen lexikalischen Kompetenzen gerade bei Spanisch (als meist dritter Fremdsprache) wird immer wieder gefordert; das Transferpotential wird jedoch nur in Form linguistischer Sprachvergleiche oder punktueller lexikalischer Verweise bei Textverstehensaufgaben erfasst.
Die erste Phase des Dissertationsprojekts umfasst die lernerbezogene Beschreibung des lexikalischen Transferpotentials von Englisch (als erster Fremdsprache) und Französisch (als zweiter Fremdsprache), das zu Beginn der 8. Klasse für den Spanischunterricht zur Verfügung steht. In einem mehrstufigen Verfahren wird aus den Wortlisten verbreiteter Englisch- und Französischlehrwerke der Wortschatz herausgefiltert, der in formaler und semantischer Hinsicht transferfähig ist. Dabei werden Parallelen und Unterschiede des englischen und französischen Transferwortschatzes berücksichtigt; Lexeme mit Entsprechungen im Deutschen (meist Fremdwörter) werden gesondert bewertet. Um seine didaktischen Möglichkeiten transparent zu machen, wird der Transferwortschatz themen- und diskursbezogen gegliedert.
In der zweiten Phase des Projekts wird der Umgang mit dem lexikalischen Transferpotential im Spanischunterricht untersucht. Dabei wird zunächst analysiert, in welchem Umfang und in welcher Form sich vorliegende Lehrwerke dieses Potential zunutze machen. Um Defizite zu kompensieren, werden zudem eigene Aufgabenformen entwickelt, vor allem im Bereich der diskursiven Sprechhandlungen wie Darlegen, Kommentieren und Bewerten, die – nach ersten Pilotunteruntersuchungen – im lexikalischen Transferpotential angelegt sind. Diese Aufgaben sollen exemplarisch im Unterricht erprobt und damit empirisch überprüft werden.
Sonstige Angaben
- Ersteller des Eintrags
- Eva Leitzke-Ungerer
- Version
- 3
- Erstellungsdatum
- Dienstag, 08. Dezember 2009, 06:50 Uhr
- Letzte Änderung
- Dienstag, 08. Dezember 2009, 06:50 Uhr